Jahr: 2015

Kletterkurs (Modul 1 – Indoor)

Kurt in schwindelnden Höhen
Von 6. November bis 19. Dezember fand unser erster Kletterkurs (indoor) statt. Teilnehmer waren drei vollkommene Anfänger. Bis zum Kursende ist es gelungen Routen bis Schwierigkeitsgrad V in der Tivoli-Kletterhalle Innsbruck zu klettern. Dabei galt unsere Auf-merksamkeit nicht nur der Begehung bestimmter Routen sondern in erster Linie dem Erlernen der erforderlichen Sicherungstech-niken. Den Abschluss bildete ein Ausflug in die sehr schöne Kletterhalle in Bozen. Ein herzliches Dankeschön an Sylvia und Peter die uns anschließend noch zu Kuchen und Kaffee eingeladen haben.
Teilnehmer: Nina B., Staphan, Waltraud
Leitung: Oswald Helm

Skitechnikkurs für Tourengeher (12. – 13. Dezember 2015)

Bei strahlendem Wetter aber leider sehr wenig Schnee haben sich 7 Vereinsmitglieder auf den kommenden Skitourenwinter vorbereitet. Ort des Geschehens war der Stubaier Gletscher. Leider war allerdings auch in diesem Gebiet an Tiefschnefahrten überhaupt nicht zu denken. Trotzdem konnten die Teilnehmer unter der kompeten-ten Anleitung von Skilehrerin Andrea Szabados ihre Skitechnik deutlich verbessern und die ersten Schwünge in den Schnee, in diesem Fall eben auf Pisten, ziehen.
Teilnehmer: Anna, Birgit, Markus (Gast), Nina B., Peter, Renate, Rene (Gast)Thomas und Waltraud.

Thaurer Rosskopf (1.574 m), 12. Dezember 2015

Kurt, Ossi und Manfred
Mittlerweile hat sich der Winter wieder weit in den hohen Norden zurückgezogen, an Skitouren ist überhaupt nicht zu denken. Also haben wir wieder einmal die Wa-derschuhe angezogen und eine herr-liche Tour vor den Toren Innsbrucks unternommen. Über den Haselbergsteig und die Thaurer Alm er-reichten wir den Thaurer Rosskopf. Weiter führte unsere Route, begleitet von den wunderbar wärmen-den Strahlen der Sonne zur Vintlalm. Über Garzan-mahd und Kiechlberg erreichten wir dann am frühen Nachmittag wieder den Ausgangspunkt unserer Tour, den Wanderparkplatz oberhalb von Thaur.
Teilnehmer: Kurt, Manfred, Ossi und Mara – unser Hund.
Ausgangsort: Wanderparkplatz oberhalb von Thaur
Route: Haselbergsteig – Thaurer Alm – Thaurer Rosskopf, auf Steig nur 218 zur Vintlalm – Garzanmahd – Kiechlberg – Wanderparkplatz.
Schwierigkeit: Bergweg rot

Bergtour Sollsteinhaus (1.806 m), 28. November 2015

Gruß vom Winter (c) Kurt Steiner
Der Winter hat seine ersten Spuren hinterlassen; nicht genug um die Schier aus dem Keller zu holen, deutlich zu viel um etwas höhere Ziele ins Auge zu fassen. So fiel unsere Wahl für diese Samstagstour auf eine Hütten-wanderung vor den Toren Innsbrucks. Vom Trubel und der Hektik die auf so mancher, leicht erreichbarer Hütte, im Sommer herrschen war nichts zu spüren. Schützen-den Unterstand bot einzig der bestens eingerichtete kleine Winterraum.
Teilnehmer: Birgit, Kurt, Ossi, Mara (unser Hund)
Ausgangsort: Parkplatz beim Krankenhaus Hochzirl
Route: Weg Nr. 16, 213. Der Weg ist bis zur Talstation der Hütten-Materialseilbahn als Forstweg ausgebaut. Der Weiterweg verläuft auf einem Steig über Oberbach und die Solenalm zum Erlsattel auf dem das Sollsteinhaus steht.
Schwierigkeitsgrad Bergweg rot

Klettertage in Arco, 13. – 15. November 2015

Arco ist seit Jahrzehnten ein Klettermekka. Meist hält sich im Spätherbst die Zahl der Kletterer doch in einem überschaubaren Rahmen. Stundenlange Wartezeiten an den Einstiegen und haarsträubende Drängereien an den Standplätzen, nicht selten begleitet von wüsten Beschimpfungen, gehören dann der sommerlichen Vergangenheit.
Klettergarten Muro dell Asino (13. November 2015)

Blick von der Muro dell Asino nach Süden
Wie die Felswand oberhalb von Laghel zu ihrem Namen kam ist nicht bekannt. Sicher ist jedoch dass der Klettergarten mit einer Reihe ehr schöner kurzen Routen in nahezu allen Schwierigkeitsgraden aufwartet. Bei wunderbarer Sonne haben wir dort den Nachmittag kletternd verbracht.
Teilnehmer: Birgit, Nina B. Thom, Ossi
Schwierigkeitsgrad: 4 c – 5 c
Via 46 Parallelo, Sonnenplatte, 14. November 2015
Kurt, Gernot, Nina, Thom

 

Seit mindestens 5 Jahren hat Gernot wieder einmal die Kletterpatschen angezogen, für Nina war es überhaupt die erste Tour im Fels. Mit ihren moderaten Schwierigkeiten, der übersichtlichen Routenführung und den teilweise recht kurzen Seillängen war die „Parallelo“ also gerade die passende Tour.
Teilnehmer: Nina B., Gernot, Kurt, Thom, Ossi
Schwierigkeitsgrad: eine Stelle 4 sonst leichter.
Via del Cane Trippa, Sonnenplatte, 15. November 2015
Auch heute waren wir in dieser herrlichen, dort und da leider schon sehr abgespeckten Route beinahe alleine unterwegs. Obschon sich die Sonne hinter einer dünnen Wolkenschicht versteckte war die Temperatur angenehm. Wir haben einen tollen Klettertag genossen.
Teilnehmer: Nina B., Kurt, Thom, Ossi
Schwierigkeitsgrad: eine Stelle 5 sonst meist 4.

Lämpermahdspitze (2.595 m), 8. November 2015

Ein herrlicher Herbsttag (c) Kurt Steiner
Neben der berühmten und hoffnungslos überlaufenen Serles führt die Lämpermahdspitze ein sehr beschau-liches Dasein. Vom Serlesjöchl führt ein sehr spärlich markierter, teils ausgesetzter Steig, zur Lämpermahd-spitze. Kletterstellen Schwierigkeitsgrad I sind zu überwinden die unser Hund leider doch nicht immer geschafft hat.
Lage: Die Lämpermahdspitze ist ein Gipfel in den Stubaier Alpen. Sie liegt südwestlich der Serles im Kamm zwischen Serles und Kesselspitze.
Teilnehmer: Birgit, Waltraud, Kurt, Peter, Ossi, Mara (unser Hund)
Ausgangsort: Maria Waldrast (1.638 m)
Route: Maria Waldrast – Serlesjöchl, Kammwande-rung – Lämpermahdspitze. Am Kamm auf halbem Weg abgebrochen.
Schwierigkeit: Bergweg schwarz

Mondscheinkopf (1.921 m), 24. Oktober 2015

Achensee – Gr. Venediger – Glocknergruppe
Ein ungewöhnlich schöner Herbsttag lockte uns ins Karwendel. Wir starteten unsere Tour bei der Hagelhütte, Ziel war der Mondscheinkopf. Im Abstieg ließen wir uns bei der Plumsjochhütte noch ein Bier schmecken ehe wir das letzte Teilstück zurück zur Hagelhütte in Angriff nahmen.
Teilnehmer: Birgit, Waltraud, Kurt, Ossi, Mara (unser Hund)
Ausgangsort: Haglhütte (1.077 m)
Route: Hagelhütte – Hasentalalm – Satteljoch – Mondscheinkopf – Plumsjochhütte – Hagelhütte
Schwierigkeitsgrad Bergweg rot

Törggelen und Wanderung, 16. – 17. Oktober 2015

Pause bei der Zirmaitalm
Mit sehr gemischten Gefühlen fuhren wir bei star-kem Schneefall zum Gostnerhof, einem kleinen Gasthaus oberhalb von Spiluck. Bei Südtirol er Köstlichkeiten und beachtlichen Mengen an Wein verbrachten wir einen wunderbaren Abend. Am nächsten Morgen zeigte sich das Wetter dann von seiner Zuckerseite. Das Blau des Himmels war noch von letzten Wolkenresten durchzogen und der Wanderung in Richtung Karspitze stand nichts mehr im Wege. Bei der Zirmaitalm auf ca. 1.800 m änderte sich die Situation jedoch grundlegend. Das Wetter wurde zwar noch schöner, die Schneehöhe nahm allerdings auch zu. Auf rund 2.000 m Höhe zeigte sich dann endgültig, dass wir unser Ziel, die Karspitze nicht erreichen werden. Der Steig ver-steckte sich unter nahezu 40 cm Neuschnee und wir wanderten wieder dem Tal zu.

Mountainbiktour, Kleine Naviser Almrunde, 10. Oktober 2015

Ein wunderbarer Herbsttag bescherte uns eine, wenn auch recht kurze, so doch sehr schöne Biktour. Der morgendliche Hochnebel verlor den Kampf gegen die Sonne sehr rasche, ein bunter Herbstwald verwöhnte uns mit romantischen Stimmungsbildern.
Teilnehmer: Kurt, Manfred, Ossi
Start / Ziel: Navis / Navis
Route: Navis – Naviserhütte – Poltenalm – Klammalm – Peeralm – Navis
Schwierigkeitsgrad: ca. 17 km, ca. 720 Hm, meist gut fahrbare Schotterstraßen *, ca. 700 m gut fahrbarer Trail *

Altmühl, Bayern

Kanuwanderfahrt vom 3. – 6. September 2015
  Leider hat das schlechte Wetter unsere geplanten Hochtourentage östl. des Ortlers nicht zugelassen. Ossi hat daher die Gelegenheit beim Schopf gepackt und die Altmühl in Bayern erkundet. Es ist nicht gerade der tolle Flusscharakter der zu einer Wanderfahrt dorthin einlädt. Vielmehr ist es eine abwechslungsreiche Landschaft und eine ungewöhnlich interessante Tierwelt: Alles was gefiedert ist und auf dem Wasserlebt teilt sich den Fluss mit zahlreichen Bisamratten, vereinzelt sind Störche und sogar Eisvögel in erstaunlich großer Zahl zu beobachten.
Teilnehmer: Ossi
Start: Treuchtlingen
Ziel: Beilngries
Schwierigkeitsgrad: Zahmwasser I (man könnte über weite Strecken auch stromaufwärts paddeln).