Sktiourentage in den Lechtaler Alpen (6. – 7. April 2019)

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass wir den Lechtaler Alpen viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Sie bieten bei sicheren Verhältnissen und guten Bedingungen – insbesondere im Spätwinter – traumhaft schöne Tourenmöglichkeiten.

Über die Fernpassrinne zum Tagweidkopf (2.408 m)

Fernpassrinne

Ausgangsort: Fernpass
Aufstieg/Abfahrt: 1.250 Hm
Schwierigkeit: III, Einzelstellen ev. bis IV
Teilnehmer: Birgit, Susi, Florian, Ossi H., Reinhold und Peter S.


Bereits um 05:30 starteten wir in Bereits um 05:30 starteten wir in Innsbruck in Richtung Fernpass. Durch den frühen Aufbruch wollten wir – schönes Wetter war vorhergesagt – bis zum Beginn der intensiven Sonneneinstrahlung die Fernpassrinne überwunden haben. Allerdings hielt sich die Sonne überhaupt nicht an unsere Planungen sodass der Aufstieg bereits vor dem Ende der Rinne immer mühsamer wurde. So entschlossen wir uns die Tour abzubrechen und den bereits vorhandenen Firn für die Abfahrt zu nutzen.

Ein wunderbarer Gipfelhang in wilder Umgebung

Täuberspitze (2.298 m)

Ausgangsort: Straße zwischen Stanzach u. Namlos
Aufstieg/Abfahrt:
Schwierigkeit: III, teilweise bis IV; Schrofengelände vom Skidepot zum Gipfel
Teilnehmer: Birgit, Ossi H., Reinhold, Peter S.

Das Wetter hielt sich gar nicht an die Vorhersagen und so starteten wir bei bedecktem Himmel unsere Skitour. Die Schneedecke war während der Nacht gefroren und pickelhart. Obwohl diese Bedingungen keine idealen Voraussetzungen für eine genussvolle Abfahrt darstellten, strebten wir weiterhin unserem Ziel entgegen. Während unserer kurzen Kletterpassage vom Skidepot zum Gipfel und wieder zurück gewann die Sonne den Kampf gegen die Wolken und weichte den Abfahrtshang bereits leicht auf. Dadurch gestalteten sich die Bedingungen wesentlich besser als erwartet und wir konnten unsere Abfahrt genießen.