Klettersteigkurs (19. – 21. Juni 2015)

Nach mehreren wetterbedingten Terminverschiebungen, ansonsten aber wie geplant konnten wir unseren Klettersteigkurs, mit einem kurzen einführenden Theorieteil und zwei schönen Touren abwickeln. Nun steht weiteren „Eisentouren“ ja nichts mehr im Wege.
Teilnehmer Barbara, Ingo und Stephan
Kursleitung Oswald Helm

 

24. Juni 2015 Kaiser Max Klettersteig (Martinswand)
  Der erste Teil des „Kaiser Max“ mit mehreren Stellen im Schwierigkeitsgrad D war für den ersten Tourentag unser Ziel. Mit seiner steilen, teilweise auch etwas ausgesetzten Routenführung war er für die Kursteilnehmer durchaus eine Herausforderung.
Ausgangspunkt: Parkplatz im Bereich der Martinswand (ca. 700 m)
Exposition: S
Schwierigkeit: einige Stellen D, meist C, teilweise auch leichter.

 

30. Juni 2015 Crazy Eddy
  Dieser Klettersteig, einfacher und kürzer als der Kaiser Max wartet an seinem Ende mit einer spektakulären Seilbrücke auf, die es zu überwinden gilt. Bei neuen Klettersteigen darf eine derartige Einlage ja offensichtlich keinesfalls fehlen. Dem Abstieg über die Spine haben wir allerdings den Rückweg über den Steig vorgezogen.
Ausgangspunkt: Silz; kleiner Parkplatz nördlich der Brücke über die Autobahn.
Exposition: S
Schwierigkeit: Kurze Stellen C/D, meist aber deutlich leichter.

Klettersteige (26. Juni 2015)

Einmal mehr war der Wetterbericht so, dass wir unser ursprüngliches Vorhaben, den Klettersteig auf die Wankspitze, kurzfristig abändern mussten. Neues Ziel war der „Lehner-Wasserfall-Klettersteig“, der seit einiger Zeit mit einem gewaltigen Finale aufwartet. Da sich das Wetter letztlich doch nicht an die Prognose hielt konnten wir noch den Reinhard-Schiestl-Klettersteig in Längenfeld als Zugabe machen
Teilnehmer: Stephan, Ossi

 

Lehner Wasserfall

Stephan im schwierigen Ausstieg des Wasserfallklettersteigs
Die altbekannte Route hat knapp vor dem recht sportlichen aber viel zu kurzen Ausstieg eine Finalvariante erhalten. Zunächst gilt es einige Höhenmeter in Richtung Wasserfall abzusteigen um eine ziemlich kraftraubende, überhängende Ausstiegswand zu erreichen. Eine wirklich lohnende und sehr sportliche Alternative zum „alten Ausstieg“. Lediglich die Seilbrücke über den Wasserfall haben wir uns gespart. Wir wollten den Klettersteig trocken hinter uns bringen.
Ausgangspunkt: Längenfeld, Ortsteil Lehn unweit des Heimatmuseums
Höhenunterschied: ca. 170 m
Schwierigkeit: C, Ausstieg bis E
Reinhard Schiestl-Seig
  Diese Steiganlage ist immer einen Ausflug wert. Lange, durchaus anspruchsvolle Passagen wechseln immer wieder mit leichteren Etappen und ehe man sich’s versiehet hat man auch schon den Ausstiegsbereich erreicht.
Ausgangspunkt: Längenfeld, Ortsteil Astlehn
Höhenunterschied: ca. 190 m
Schwierigkeit: bis D

Kinderpaddeln

Erste Versuche im Kajak (13. – 14. Juni 2015)

Trockentraining
Zunächst wurden, am 13. Juni auf einem See die Grundbegriffe erlernt und geübt. Spiel und Spaß war angesagt. Am 14. Juni ging’s dann aber auf richtigem Wildwasser durch die Entenlochklamm (Kössener Ache) und den Kids hat’s unheimlich Spaß gemacht. Es mag schon auch ein Ansporn gewesen sein, dass sogar einer der begleitenden Väter mit einem unserer „Altpaddler“ im Zweierkajak Platz genommen hat.
Teilnehmer Carina, Leo, Lennard, Lorenz und Max
Kursleitung Birgit Brunner
Schwierigkeit WW I – II

Regensburgerhütte (2.287 m)

Wanderung in den Stubaier Alpen (13. Juni 2015)

Nahe der Falbesonder Ochsenalm (c) www.almenrausch.at
Der Wetterbericht war nicht gerade vielversprechend. Die zunehmende Gewitterneigung im Tagesverlauf, ließen erst gar keine Gedanken an größere Touren zu also wurde aus den ursprünglichen Plänen eine einfache Hüttenwanderung.
Teilnehmer Ossi und Hund Mara
Ausgangspunkt Falbeson, Waldcafe (ca. 1.200 m)
Höhenunterschied ca. 1.000 m
Schwierigkeit ! !

Martinswand-Sockel, Linker Pfeiler

Abendliche Klettertour vor den Toren Innsbrucks (12. Juni 2015)
  Eine jener, in den letzten Jahren entstandenen kurzen Plaisir-Routen unterhalb der Martinswand-Klassiker.
Teilnehmer Ossi, Kurt (die 125er Seilschaft)
Ausgangspunkt Parkplatz AV-Klettergarten Martinswand
Höhenunterschied ca. 150 m
Schwierigkeit einige Stellen V, sonst IV

Latzfonser Kreuz (2.305 m)

Mountainbiketour, Sarntaler Alpen (30. Mai 2015)

Unterwegs zur Klausnerhütte (C) Axi Bachlechner
Latzfons – Klausnerhütte – Latzfonser Kreuz und zurück. Eine ziemlich anstrengende Auffahrt, die einen herrlichen Ausblick in die Dolomiten bietet.
Teilnehmer Nina, Axi, Ossi (hat irgendwo aufgegeben)
Ausgangspunkt Latzfons, ca. 1.300 m
Höhenunterschied ca. 1.000 m
Entfernung ca. 20 km
Schwierigkeit ! ! ! ! !

Karspitze (2.517 m)

Wanderung, Sarntaler Alpen (9. Mai 2015)

Gipfel – Karspitze (c) Oswald Helm
Die Karspitze bietet bei schönem Wetter eine wunderbare Aussicht von den Ötztaleralpen über die Stubaier- und Zillertaler Berge bis in die Dolomiten. Leider gönnte uns die recht dichte Wolkendecke diesen Blick nicht. Ein scharfer Wind verlieh der Wanderung den nötigen Pfiff, vereinzelte, frisch erblüte Blumen, vom Winterschlaf erwachte, neugierige Murmeltiere und ein unermüdlich rufender Kuckuck waren die Begleiter auf dieser Tour.

 

Teilnehmer Ossi und Hund Mara
Ausgangspunkt Spiluck; Gostnerhof, ca. 1.350 m
Höhenunterschied ca. 1.190 m
Schwierigkeit !!

Mountainbikerunde Mieminger Plateau

 Wildermieming – Holzleitensattel  – und zurück (25. April 2015)

Nahe Burg Klamm (C) Kurt Steiner
Ein herrlicher Frühlingstag lockte einfach zur ersten Mountainbike-Ausfahrt in diesem Jahr. Über unschwie-
rige, um diese Jahreszeit noch ziemlich einsame Wege überqeruten wir das Mieminger Plateau nördlich der Bundesstraße bis zum Holzleitensattel, überquerten dort die Straße und kehrten südlich davon auf ebenso schönen Wegen, fallweise unterbrochen von immer noch gut fahrbaren Steigen zurück zum Ausgangspunkt im Bereich Gerhardhof/Wildermieming.
Teilnehmer Kurt, Ossi
Ausgangspunkt Praxmar (1.687 m)
Höhenunterschied ca. 450 m
Entfernung ca. 35 km
Schwierigkeit ! ! ! ! !

Lampsenspitze (2.876 m)

Skitour Sellraintal, Praxmar (Stubaier Alpen) 19. April 2015

Im Aufstieg – Blick nach O (c) Axi Bachlechner
Kaum zu glauben, dass die Lampsenspitze, die sich ja in erster Linie als Früh- und Hochwintertour größter Beliebtheit erfreut, einmal nicht überlaufen ist und denkbar beste Verhältnisse bietet. 15 min. Ski tragen konnten dem Genuss keinen Abbruch tun.
Teilnehmer Birgit, Nina, Axi, Ossi und erstmals unsere neue vierbeinige Freundin Mara
Ausgangspunkt Praxmar (1.687 m)
Höhenunterschied ca. 1.200 m
Exposition SO, O
Schwierigkeit II

Skihochtourenwoche Ortlergruppe (6. – 11. April 2015)

Skihochtourenwoche Ortlergruppe – 6. – 11. April 2015
Die Gipfel rund um die Martellerhütte bieten ein ungewöhnlich breites Tourenspektrum an Tourenmöglichkeiten. Einfache Genusstour bis zur hochalpinen Herausforderung wie etwa Besteigung der Zufallspitze in Verbindung mit dem Mt. Cevedale.
Teilnahme Andrea, Birgit, Daniela, Christoph, Peter, Ossi

 

6. April 2015 2015: Anstieg zur Martellehütte (2.610 m)

Marteller Hütte (2.610 m)
Stürmischer Wind und für diese Jahreszeit ungewöhnlich tiefe Temperatur begleiteten uns auf unserem nachmittäglichen Hüttenanstieg. Sogar der Betrieb der Materialseilbahn musste wegen des heftigen Windes eingestellt werden.
Ausgangspunkt: Talschluss Martellertal (2.051 m)
Höhenunterschied: ca. 560 m
Exposition: NNW
Schwierigkeit: II – III
7. April. 2015 Köllkuppe (3.330 m)

Blick von der Köllkuppe auf Königsspitze – Monte Zebru – Ortler
Auch heute ließen die niedrige Temperatur und der eisige Wind keine rechte Freude aufkommen. Nach ungewöhnlich kurzer Gipfelrast mit herrlichem Blick auf die majestetischen traten wir die Abfahrt an. Leider bescherte uns die Schneequalität nur bescheidene Abfahrtsfreuden.
Ausgangspunkt: Martellerhütte (2.515 m)
Höhenunterschied: ca. 720 m
Exposition: N, W
Schwierigkeit: II – III
8. April 2015 Dritte Veneziaspitze (3.356 m)

Stürmisches Wetter bei der Abfahrt von der 3. Veneziaspitze
Der Anstieg begann mit einer langen Querung und führte über den Schranenferner zum Skidepot wenige Meter unterhalb des Gipfels. Kalter Wind und eine, von äußerst unangenehmen Windgangeln zerfurchte Schneedecke,  ließen leider auch heute bei der Abfahrt keine rechte Freude aufkommen.
Ausgangspunkt: Martellerhütte (2.515 m)
Höhenunterschied: ca. 840 m
Exposition: W, N
Schwierigkeit: II – III
9. April 2015 Zufallspitze (3.757 m) – Mt. Cevedale (3.769 m)

Zufallspitze – Mt. Cevedale
Endlich zeigte das Thermometer der Jahreszeit angepasste Temperaturn. Bei nahezu völliger Windstille führte uns unsere heutige Toure zunächst zum Fürkeleferner. Nach Überwindung einer anspruchsvollen, spaltigen Steilstufe hieß es die Skier mit den Steigeisen zu vertauschen um zunächst den Gipfel der Zufallspitze zu erreichen. Der Übergang zum nahegelegenen Mt. Cevedale zeigte sich dann von seiner angenehmsten Seite. Nach rund 5 1/2 Stunden erreichten wir den höchsten Punkt dieser Tourenwoche. Unsere Abfahrtsroute führte uns über den Zufallferner zur Hütte.
Ausgangspunkt: Martellerhütte (2.515 m)
Höhenunterschied: ca. 1.250 m
Exposition: NO, N
Schwierigkeit: II – III
10. April 2015 Madritschspitze (3.2765 m)

Gipfel der Madritschspitze
Der heutige Tourentag führte uns zunächst hinunter in das Tal des Plimabaches. Eine während der Nacht gut durchgefrorene Schneedecke und die prognostizierten Tagestemperaturen ließen besten Firn erwarten. Leider zeigte sich jedoch, dass unser ursprüngliches Ziel, die Butzenspitze über das Butzenjoch, ohne Steigeisen – die waren aber leider auf der Hütte – eher unangenehm zu ersteigen sein dürfte. Allerdings war die Madritschspitze mit Abfahrt vom Butzenjoch ein äußerst lohnender  Ersatz für die Butzenspitze. Übrigens, den erwarteten Firn hatten wir.
Ausgangspunkt: Martellerhütte (2.515 m)
Höhenunterschied: ca. 900 m inkl. gegenanstieg zur Hütte
Exposition: SO,
Schwierigkeit: II – III
11. April 2015 Butzenspitze (3.300 m)

Peter in Aktion im Gipfelhang der Butzenspitze
Der letzte Tag dieser Tourenwoche wurde zu einem ungewöhnlichen Leckerbissen. Über das im obersten Teil ziemlich steile Butzental erreichten wir heute diesen ziemlich einsamen Gipfel. Bester Firn und ein ungemein steiler Gipfelhang übertrafen all unsere Erwartungen und brachten neben der wunderbaren Überschreitung von der Zufallspitze zum Mt. Cevedale einen weiteren absoluten Höhepunkt.
Ausgangspunkt: Martellerhütte (2.515 m)
Höhenunterschied: ca. 1.000 m inkl. gegenanstieg zur Hütte
Exposition: SO,
Schwierigkeit: II – III